Stiftung Irene – Zum Wohle autistischer Menschen

Die Stiftung Irene gründete 1983 den Weidenhof, die damals erste Wohneinrichtung Deutschlands für erwachsene Menschen mit Autismus. Daneben ermöglicht die Satzung die Förderung von Projekten im Autismus Spektrum. 

Die Stifter

Das Stifterehepaar Helen und Werner Blohm, selbst Eltern einer schwer autistisch behinderten Tochter, gründete die Stiftung Irene mit dem Ziel, einen Lebensort zu schaffen, der den besonderen Bedarf der autistischen Menschen wahrnimmt und auf die Individualität der Bewohnerinnen und Bewohner eingeht. Vorbilder gab es bereits in England, Dänemark und der Schweiz.

Die Situation bis in die 1980er Jahre

Mit der Gründung des Weidenhofs reagierten die Stifter auf die Situation Anfang der 1980er Jahre. Betroffene Eltern suchten vergeblich für die jungen Erwachsenen nach der Entlassung aus einer Sonderschule oder Tagesbildungsstätte einen geeigneten Werkstatt- oder Wohnheimplatz in den bestehenden Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Über Vier Jahrzehnte Weidenhof

Aus einer Vision des Stifterehepaars etablierte sich die Einrichtung als Lebensort, die nach über vier Jahrzehnten nun als Weidenhof gGmbH firmiert. Die institutionellen Rahmenbedingungen den Veränderungen anzupassen und dies durch Verträge zum Leistungsangebot mit dem Landessozialamt Niedersachsen abzusichern, gehören jetzt zum Aufgabenfeld der Geschäftsführung des Weidenhofs. 

Heute kann auf das fortschreitende Wissen zum Autismus in der frühen Kita- und Schulbegleitung, in therapeutischen Ambulanzen, der Forschung, Selbsthilfegruppen und weiteren Institutionen aufgebaut werden. Aber vor allem die langjährige Alltagspraxis im Weidenhof hilft bei der Ermittlung des Bedarfs der Bewohnerinnen und Bewohner über ihre gesamte Lebensspanne.

Stiftung Irene fördert Teilhabeprojekte

Teilhabe im Alltag, in Gemeinschaft und Gesellschaft gelingt Menschen mit Autismus oftmals nur mit institutioneller und professioneller Unterstützung. Leider sehen Kostenträger nicht immer einen Handlungsbedarf. Die Stiftung Irene hilft bei der Finanzierung von Angeboten anderer Institutionen oder Vereine. In der Vergangenheit bewilligte der Vorstand beispielsweise Zuschüsse für Vorhaben im Freizeitbereich oder für die räumliche Ausstattung. 

Zuschüsse für Forschungsvorhaben 

Die Erforschung des Krankheitsbildes Autismus lag den Stiftern ebenfalls am Herzen. Eine Anschub- oder Teilfinanzierung beispielsweise zur Implementierung von Studien- oder Ausbildungsmodulen mit einem Themenschwerpunkt Autismus ist möglich.  Ziel eines Projekts soll die Erweiterung des Wissens über Autismus und den Bedarf der Menschen sein. Gleiches gilt für Förderanträge zur Entwicklung von Teilhabekonzepten. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Stiftung Irene.

Spenden helfen 

Jede Spende an die Stiftung Irene und andere laufende Erträge kommt Projekten und Unterstützungsmaßnahmen gemäß ihrer Satzung zugute. Als gemeinnützige Stiftung stellt sie Spendenbescheinigungen über Zuwendungen aus.

Kontakt

Telefon: +49 (0)40 – 34 51 96
E-Mail: autismusstiftung-irene.de

Postadresse:

Stiftung Irene
Postfach 300146
20301 Hamburg

www.stiftung-irene.de

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Drehbahn 36
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